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Traumhafter Start in München

Menschen über 90 sieht man eher selten im Kino. Ludwig Grassler zählt bereits 92 Jahre, aber wenn es um "sein" Lebensthema geht, dann fährt er auch schon mal von Wolfratshausen, wo er wohnt, ins 35 Kilometer entfernte München.

Im Theater Heppel & Ettlich wurde am 8. Mai 2018 der neue Dokumacher-Film "Auf dem Traumpfad" zum ersten Mal gezeigt. Grassler war Ehrengast bei der seit Tagen ausgebuchten Premiere und er ist auch im Film zu sehen. Denn seit Jahren schickt er immer pünktlich am 8.8. um 8 Uhr beim traditionellen Wandertreff auf dem Münchner Marienplatz Venedig-Novizen auf den langen Weg Richtung Süden. 

Der Buchautor und Bergwanderer hat vor über 40 Jahren den 550 Kilometer langen Wanderweg ausgetüftelt und erstmals in einem Bildband beschrieben. Heute ist der Pfad von München nach Venedig einer der populärsten Fernwanderwege in Europa. Immer mehr naturbegeisterte Menschen stellen sich dieser Herausforderung. Zahlreiche Premierengäste waren schon einmal auf den Spuren von Grassler unterwegs und sichtlich bewegt von den Bildern, die sie selbst einmal live erlebten.

Unter den rund 100 Gästen konnte Dokumacher Reinhold Rühl auch die Schauspielerin Michaela May und deren Ehemann Bernd Schadewald begrüßen. Der renommierte Regisseur und Autor plant in diesem Sommer eine Alpenüberquerung auf dem Traumpfad.

Bergwandern hält fit: Der 92-jährige Ludwig Grassler (rechts) im Kreis von "Venedigern" - so nennen sich die Alpenüberquerer.

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von Gast am 10 May 2018 um 09:47
Ein toller Film! Und KEIN Selfie!
Im Mittelpunkt stehen die „Venediger“. Es sind Menschen unterschiedlicher Altersgruppen, die sich aus unterschiedlicher Motivation, mit unterschiedlicher Fitness und Bergerfahrung, mit unterschiedlicher Leidensfähigkeit, aber alle mit größter Begeisterung auf den 560 km langen „Weg“ machen.

Für jeden von ihnen ist es ein Aufbruch ins eigene Ungewisse. Spannend zu verfolgen, wie die Wanderer auf die Schönheit der Landschaft und die menschlichen Begegnungen unterwegs reagieren. Spannend aber eben auch, wie sie den Herausforderungen der Streckenlänge, des Wetters, der alpinen Ausgesetztheit, den Verlockungen der Aufstiegs- und Transporthilfen und vor allen Dingen der eigenen Psyche begegnen. Für die allermeisten von ihnen wird dieser Weg zu einem Traumpfad, für manche zu einem Pilgerweg, für vereinzelte aber auch zu einem Leidensweg.

Der Film lässt einen mitwandern, mitfreuen und mitleiden. Und den Wunsch entstehen, über die Berge nach Venedig aufzubrechen.
Eckhard Schlöder, München
Lohnt sich👍🏻👍🏻👍🏻 von Gast am 12 May 2018 um 00:00
Endlich mal ein München-Venedig Film
der sich mit den Wanderern und deren
Emotionen beschäftigt!
Tolle gelungene Produktion, die sich von
dem bisherigem Angebot deutlich abhebt!

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